Ein Lkw, der in der Werkstatt steht, verdient kein Geld. Nutzfahrzeugwerkstätten arbeiten deshalb unter ständigem Zeitdruck – und brauchen erfahrene Leute, die Druckluftbremse, Diagnose und Aufbauten beherrschen.
Welche Profile die Branche braucht
- Nutzfahrzeugmechatroniker: Wartung, Reparatur, HU-Vorbereitung
- Diagnosetechniker
- Mobile Servicetechniker: Pannen- und Vor-Ort-Service
- Kfz-Meister mit NFZ-Erfahrung: Werkstattleitung, Annahme
- Karosserie- und Aufbautechniker
Warum die Suche so schwer ist
Die Zielgruppe ist deutlich kleiner als im Pkw-Bereich. Meister mit Nutzfahrzeug-Erfahrung sind besonders rar. Gleichzeitig ziehen Speditionen mit eigenen Werkstätten, Herstellerniederlassungen und Busunternehmen an denselben Leuten.
Quereinstieg aus dem Pkw-Bereich
Kfz-Mechatroniker aus Pkw-Werkstätten sind eine realistische zweite Zielgruppe. Viele sind offen für Nutzfahrzeuge, wenn Einarbeitung und Schulungen stimmen. Wir fragen im Telefonat gezielt nach Interesse und Vorerfahrung.
Was NFZ-Fachkräfte zum Wechsel bewegt
- schlechte Ausstattung und zu wenig Grubenplätze
- unplanbarer Bereitschaftsdienst
- fehlende Herstellerschulungen
- Gehalt, das die Spezialisierung nicht abbildet
Ein Beispiel
Truck Service Bobak betreibt Lkw-Werkstätten in Ginsheim-Gustavsburg und Mainz. Es kamen über 40 Bewerbungen in sieben Wochen, mehr als zehn davon von Nutzfahrzeug-Meistern. Eingestellt wurden ein Kfz-Meister, ein Nutzfahrzeug-Mechatroniker und eine Bürokraft. Zum Kundenerfolg
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