TechnikTalent sitzt in Braunschweig. Die Region zwischen Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter, Wolfenbüttel, Peine, Gifhorn und Helmstedt ist unser Heimatmarkt – und einer der schwierigsten Arbeitsmärkte für Handwerksbetriebe in Norddeutschland.
Warum es hier so schwer ist
Die Region ist von großer Industrie geprägt: Volkswagen in Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter, Bahntechnik in Braunschweig und Salzgitter, Stahl und Nutzfahrzeugbau in Salzgitter. Diese Arbeitgeber zahlen nach Tarif, bieten Schichtzulagen und ziehen jedes Jahr Elektroniker, Mechatroniker und Industriemechaniker aus dem Handwerk ab. Ein Elektrobetrieb in Wolfenbüttel konkurriert also nicht nur mit dem Betrieb nebenan, sondern mit Konzernen.
Wo der Mittelstand trotzdem gewinnt
Nicht jede Fachkraft will in die Industrie. Viele Gesellen schätzen Abwechslung, Kundenkontakt, kurze Wege zum Chef und sichtbare Ergebnisse. Andere sind aus der Industrie zurück ins Handwerk gewechselt, weil Schichtarbeit nicht mehr zum Leben passte. Diese Leute gibt es in der Region – sie lesen nur keine Stellenanzeigen.
Pendeln als Argument
Viele Fachkräfte aus den Landkreisen pendeln täglich nach Wolfsburg oder Braunschweig. Ein Arbeitgeber in Wohnortnähe, mit Firmenwagen und Start von zu Hause, kann für sie attraktiver sein als ein paar Euro mehr auf dem Lohnzettel. Wir nutzen das gezielt in der Ansprache.
Ergebnisse aus der Region
- Print Finishing, Braunschweig: nach fünf Jahren mit vier unpassenden Bewerbungen über 40 Bewerbungen in drei Monaten, zwei Elektroniker eingestellt
- Elektro Wallat, Schladen: über 40 Bewerbungen in vier Wochen, Anlagenmechaniker SHK und Bürokraft eingestellt
- Lappwaldbahn, Süpplingen: über 60 Bewerbungen in sechs Wochen, drei Einstellungen
Persönlich vor Ort
Als Braunschweiger Unternehmen kommen wir auf Wunsch auch persönlich vorbei. Wir kennen die Region, die großen Arbeitgeber und die Pendlerströme – und wissen, mit welchen Argumenten ein Handwerksbetrieb hier Fachkräfte gewinnt.