Servicetechniker halten Anlagen am Laufen – beim Kunden vor Ort, oft allein, mit eigenem Servicefahrzeug. Kaum ein technischer Beruf ist so abwechslungsreich und so gefragt.
Was macht ein Servicetechniker?
- Wartung und Inspektion von Anlagen und Maschinen
- Störungssuche und Reparatur beim Kunden
- Inbetriebnahme neuer Anlagen
- Dokumentation und Beratung des Kunden
- je nach Betrieb: Bereitschafts- und Notdienst
Wo Servicetechniker arbeiten
Aufzüge, Stapler und Lagertechnik, Kälte- und Klimaanlagen, Heizungen, Großküchen, Verkehrs- und Anlagentechnik, Maschinenbau. Je nach Branche ist man täglich abends zu Hause oder mehrere Tage auf Montage.
Welche Ausbildung braucht man?
„Servicetechniker“ ist meist kein eigener Ausbildungsberuf. Betriebe stellen Fachkräfte mit technischer Ausbildung ein: Mechatroniker, Elektroniker, Kfz- oder Baumaschinenmechatroniker, Industriemechaniker. In unseren Gesprächen mit Servicetechniker-Bewerbern kam mehr als die Hälfte aus genau solchen verwandten Berufen.
Was verdient ein Servicetechniker?
Das hängt stark von Branche, Region und Erfahrung ab. In unseren aktuellen Projekten lagen die Angebote zum Beispiel zwischen 19 und 25 Euro pro Stunde in Thüringen und bei 3.500 bis 4.500 Euro brutto im Monat plus 13. Gehalt in Baden-Württemberg. Dazu kommen oft Firmenwagen, Bereitschaftsvergütung und Auslöse.
Karriere
- Spezialisierung auf Hersteller oder Anlagentypen
- Obermonteur oder Teamleiter Service
- Techniker oder Meister
- Serviceleitung
Für wen der Job passt
Für alle, die gern selbstständig arbeiten, Probleme lösen und mit Kunden können. Wichtig: Klären Sie vor der Zusage, wie viel Montage mit Übernachtung dazugehört – mehr dazu im Artikel Montage mit Kindern.
Häufige Fragen
Ist Servicetechniker ein Ausbildungsberuf?
Meist nicht. Betriebe stellen Fachkräfte mit technischer Ausbildung ein, etwa Mechatroniker oder Elektroniker.
Bekommt man als Servicetechniker einen Firmenwagen?
Sehr häufig, oft auch zur privaten Nutzung. Das unterscheidet sich je nach Betrieb.
Muss man auf Montage?
Das hängt von der Branche ab – von täglich nach Hause bis vier Nächte pro Woche.
Was verdienen Sie in Ihrer Region wirklich?
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